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Interessenvertretung2018-08-07T16:23:01+00:00

Interessenvertretung

Als Unternehmer können Sie es sich heute nicht mehr leisten, Ihre Berufs- und Wirtschaftsinteressen ausschließlich selbst wahrzunehmen. Der Verband ist dabei Ihr starker Partner. Wir sind Ihre Interessenvertretung.

Wir vertreten Ihre Anliegen und Interessen gegenüber dem Gesetzgeber, der Regierung und den zuständigen Ministerien auf Landes- und Bundesebene sowie gegenüber den Gremien der Europäischen Union. Und auch mit der BfA setzen wir uns auseinander, wenn es um Ihre Interessen geht.

Erfolge der CDH für die Interessenvertretung für die Handelsvermittlungen

Durch jahrzehntelange, intensive Lobbyarbeit hat die CDH in vielen Bereichen ihre Vorstellungen durchsetzen können, dazu nur einige Beispiele:

2015: Handelsvertreterrichtlinie bleibt erhalten
Die CDH setzt sich bei der EU-Kommission durch und erreicht, dass die Handelsvertreterrichtlinie erhalten bleibt. Ihr Fazit: Die Richtlinie erfüllt ihre Ziele und Funktionen sehr gut. Der Nutzen der Richtlinie übersteigt ihre Kosten, sie ist relevant und wird auch in Zukunft in der EU ihren Stellenwert haben. Eine gute Nachricht für die rund 590.000 Handelsvertretungen auf der B2B Ebene in Europa.

2013: Spesensätze verdoppelt
Jahrelang hat die CDH für eine Erhöhung der Spesensätze gekämpft. 2013 gelingt der Durchbruch. Ab 1. Januar 2014 gilt bei eintägigen Geschäftsreisen im Abwesenheitsbereich von 8 bis 14 Stunden der doppelte Spesensatz (12 Euro). Bei mehrtägigen Geschäftsreisen gilt am An- und Abreisetag ein Spesensatz von 12 Euro; auf die Abwesenheitszeiten kommt es nicht an. Das ist zusätzlich ein Beitrag zum Abbau von Bürokratie.

2012/2013: Erleichterung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen
Die CDH wirkt aktiv daran mit, die Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen zu entschärfen. Neben einer vereinfachten Gelangensbestätigung sind jetzt auch weitere Nachweise möglich.

2011: Keine GEZ-Gebühr für Internet-PC
Das Bundesverwaltungsgericht teilt den Standpunkt der CDH. Für den Internet-PC fällt keine gesonderte Gebühr an, wenn für das Grundstück bereits eine private TV-Gebühr gezahlt wird. Der Protest der CDH gegen die PC-Gebühr, z.B. die über das H&V-Journal initiierte Aktion aus dem Jahre 2006, führt zum Erfolg.

2011: Kosten für das häusliche Büro wieder absetzbar
Der jahrelange Kampf der CDH zahlt sich aus.  Nun können auch jene Handelsvertreter, die den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit im Verkaufsbezirk haben, wieder Kosten für das Büro im eigenen Haus absetzen. Mit Schreiben aus März 2011 klärt das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Einzelheiten.

2010: Selektiver Vertrieb weiterhin gesichert
Die Gruppenfreistellungsverordnng „Vertikale Vereinbarungen“ aus dem Jahre 2000 wird neu gefasst: Die CDH sorgt dafür, dass auch die Neufassung Vertriebsverträge weitgehend vom EU-Kartellverbot ausnimmt. Vereinbarungen zum Gebiets- und Kundenschutz bleiben wirksam.

2009: Frühstück weiterhin als Pauschalbetrag absetzbar
Die Absenkung des Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen von 19 % auf 7 % hat zur Folge, dass die Frühstückskosten steuerlich in voller Höhe unbeachtlich werden: Die CDH bewirkt, dass weiterhin für das Frühstück nur ein Pauschalbetrag von 4,80 Euro anzusetzen ist.

2008: Halbierung des Vorsteuerabzugs für Kfz-Kosten verhindert
Das Jahressteuergesetz 2009 sieht ursprünglich eine Halbierung des Abzugs von Vorsteuern aus dem Umsatzsteueranteil der Kfz-Kosten vor: Die CDH trägt mit dazu bei, dass diese Regelung wieder gestrichen wird. Kfz-Kosten enthalten damit weiterhin zu 100 % ansatzfähige Vorsteuern.

2006: Rentenversicherungspflicht für GmbH Gesellschafter verhindert
Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts sollen Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH – auch rückwirkend – rentenversicherungspflichtig sein. Die CDH wehrt sich frühzeitig gegen die drohenden Nachzahlungen und setzt eine gesetzliche Klarstellung durch.

2005: Statusverfahren durchgesetzt
CDH schafft Rechtssicherheit: Für alle neu im Betrieb mitarbeitenden Familienangehörigen bzw. GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer wird nun von der BfA geprüft, ob ein Arbeitsverhältnis vorliegt. Das Ergebnis ist für alle Sozialversicherungsträger verbindlich. In der Vergangenheit wurde oftmals trotz langjähriger Beitragszahlung ein Anspruch auf Arbeitslosengeld bzw. eine Berufsunfähigkeitsrente wegen Mitunternehmerschaft abgelehnt.

2005: Für Geschäftsessen wieder voller Vorsteuerabzug
Der Bundesfinanzhof bestätigt die Rechtsposition der CDH, dass bei der Umsatzsteuer aus Bewirtungsaufwendungen die Vorsteuer wieder zu 100 % geltend gemacht werden kann. Handelsvertreter, die den Empfehlungen der CDH gefolgt sind, erhalten die zuviel an das Finanzamt abgeführte Umsatzsteuer zurück.

2004: Unangekündigter Kundenbesuch nicht wettbewerbswidrig
In der Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ist der sogenannte unangekündigte Vertreterbesuch als eine Art der belästigenden Werbung aufgeführt. Der Besuch eines Neukunden ohne dessen vorherige Zustimmung wäre damit unlauterer Wettbewerb durch den Handelsvertreter. Auf Drängen der CDH wird die entsprechende Passage aus dem Gesetz gestrichen.

2003: Privatfahrten nicht sozialversicherungspflichtig
Die CDH bewirkt bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), dass die Privatnutzung des Geschäftswagens durch einen mitarbeitenden Ehepartner bei diesem nicht als sozialversicherungspflichtiges Entgelt behandelt wird, wenn der Betriebs-PKW für Privatfahrten beim Arbeitgeber-Ehegatten steuerlich berücksichtigt wird.

2002: Keine Belastung durch Gewerbesteuer
Nach jahrelanger ständiger Intervention erreicht die CDH das Ziel, dass die Gewerbsteuer für Handelsvertreter keine Rolle mehr spielt, da sie bei der Einkommensteuer angerechnet wird.

2000: Selektiver Vertrieb gesichert
Der Gebietsschutz und jede Art von Kundenschutzvereinbarung waren vom EU-Kartellrecht bedroht – die CDH erreicht, dass in der EU-Gruppenfreistellungsverordnung vertikale Vereinbarungen in Vertriebsverträgen dem EU-Kartellverbot weitestgehend nicht unterfallen.

1999: Von Rentenversicherungspflicht befreit
Selbständige mit einem Auftraggeber und keinem versicherungspflichtigen Beschäftigten sind rentenversicherungspflichtig – die CDH erwirkt für Existenzgründer und bereits länger tätige Selbständige umfangreiche Befreiungsregelungen.

1998: Keine Scheinselbständigkeit für Handelsvertreter
Viele Handelsvertreter sind von der Vermutungsregelung für die Annahme von Scheinselbständigkeit betroffen – die CDH erreicht, dass Handelsvertreter hiervon ausgenommen werden.

1986: Handelsvertreterrecht vereinheitlicht
Aufgrund der langjährigen intensiven Bemühungen der CDH verabschiedet der Ministerrat der Europäischen Union am 18. Dezember 1986 die „Richtlinie zur Koordinierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend die (selbständigen) Handelsvertreter“. Damit ist der Grundstein für ein einheitliches Handelsvertreterrecht in Europa gelegt.

1976: Ausgleich trotz Eigenkündigung
Auf Betreiben der CDH beschließt der Deutsche Bundestag eine wichtige Änderung des § 89b des Handelsgesetzbuches. Der Ausgleichsanspruch entfällt nunmehr auch dann nicht, wenn der Handelsvertreter selbst das Vertragsverhältnis kündigt – sofern ihm eine Fortsetzung seiner Tätigkeit wegen Alters oder Krankheit nicht zugemutet werden kann.

1973: Mobilität gesichert
Die CDH sorgt während der Ölkrise für Fahrgenehmigung und Treibstoffversorgung der Handelsvertreter während der Ölkrise.

1961: Werkverkehr ermöglicht
Die CDH erreicht, dass der Gütertransport der Handelsvertreter mit Auslieferungslager als Werkverkehr anerkannt wird und dass dadurch die Waren der vertretenen Unternehmen transportiert werden können.

1957: Hinterbliebene versorgt
In einem von der CDH angestrengten Musterprozess bejaht der Bundesgerichtshof den Ausgleichsanspruch der Witwe eines Handelsvertreters.

1953: Rechtsposition geschaffen
Als Ergebnis jahrelanger, intensiver Bemühungen der CDH wird das neue Handelsvertreterrecht am 3. Juli vom Bundestag verabschiedet.

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