Informationen für Vertriebsunternehmer
Sechste Ausgabe
Sehr geehrtes CDH-Mitglied,
Der DIHK sieht Geschäftslage, Investitionen und Beschäftigungsabsichten der deutschen Unternehmen auf einem Langzeit-Tief. Zu den Strukturproblemen in Deutschland kommen die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten.
Immerhin stellt das ifo-Institut einen etwas nachlassenden Preisdruck fest. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni erneut gestiegen. Nur im Verarbeitenden Gewerbe waren die Unternehmen mit den laufenden Geschäften weniger zufrieden. Auch die Erwartungen verbesserten sich, außer im Dienstleistungssektor, wo sie nahezu unverändert blieben.
Das DIW Berlin halbiert seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,5 Prozent. Für 2027 wird ein Plus von 0,8 Prozent erwartet. Steigende Energiepreise nach Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar wirken als Bremse
Die Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Mai gegenüber April aber merklich gestiegen, war gegenüber dem Vorjahres-monat konstant und hat im Dreimonatsvergleich minimal zugelegt. Auch der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe ist im Mai spürbar, gegenüber dem Vorjahresmonat sogar kräftig gestiegen, im Dreimonatsvergleich aber leicht gesunken. Der reale Umsatz ist im Mai gegenüber dem Vormonat auch deutlich und gegenüber dem Vorjahresmonat sogar stark gestiegen.
Der HDE stellt weiterhin eine leichte Verbesserung der Verbraucherstimmung auf niedrigem Niveau fest, sieht diese gegenüber dem Vorjahr aber stark eingetrübt.
Der reale Einzelhandelsumsatz ist aber im Mai gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat um 1,1 % bzw. 1,8 % gestiegen.
Die Großhandelspreise insgesamt sind wegen des Irankrieges gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,9 % gestiegen, gegenüber dem Vormonat aber um 0,7 % gesunken. Nur für lebende Tiere und einige Nahrungs- und Genussmittel gab es Preisrückgänge.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Mai erneut deutlich gestiegen, besonders stark für Mineralölerzeugnisse und die meisten Vorleistungsgüter. Preisrückgänge gab es fast nur für Verbrauchsgüter.
Zu der Erzeugerpreisentwicklung passt eine sich verschärfende Materialknappheit in der Industrie, wie vom ifo-Institut festgestellt.
Die Sanitärtechnik-Branche verharrt auf befriedigendem Niveau. Das Renovierungsgeschäft wird zum stärksten Treiber im deutschen Markt.
Für Oberflächentechnik belasten Unsicherheit, Investitionszurückhaltung und geopolitische Risiken die Nachfrage, während die internationale Wettbewerbsfähigkeit Stabilität verleiht.
Einer Studie des IfH Köln zufolge bleibt der Markt für Papier, Büro und Schreibwaren weiter rückläufig.
Lesen Sie auch, welche Rechte der Handelsvertreter hat, wenn sein vertretenes Unternehmen seine Produkte über das Internet vertreibt und welche Grenzen dem vertretenen Unternehmen dafür gesetzt sind.
Sie erfahren außerdem, welche Provisionen bei der Ermittlung der ausgleichsrelevanten Provisionsverluste zu berücksichtigen sind und welche Darlegungslast den Handelsvertreter trifft.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
Ihre CDH
Die CDH ist Stimme für Handelsvertreter und Selbständige im Vertrieb
Wir vertreten die Interessen von fast 40.000 Vertriebsunternehmen aller Branchen in Deutschland.
Werden Sie jetzt Teil unseres Netzwerks – und profitieren Sie von konkurrenzlosen Vorteilen!
Werden Sie jetzt Teil unseres Netzwerks – und profitieren Sie von konkurrenzlosen Vorteilen!
